Sehenswürdigkeiten von Tirana

Die größte Stadt Albaniens hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Tirana ist nicht nur die Hauptstadt des Balkanlandes an der Adria und des Ionischen Meeres, sondern auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Skipetaren-Nation. Geografisch liegt die kleine Metropole am westlichen Fuß des Dajti-Berges, der immerhin auf 1.611 m heranreicht in Mittelalbanien. Tirana selbst liegt auf einer Höhe um die 110 m und ist in 11 Stadtbezirke geliedert.

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Das Umland wird von einem Grüngürtel geprägt und die hügelige Landschaft geht Richtung Nordwesten in die bis an Meer reichende Ebene über. Nicht weit von der Stadt verläuft der gleichnamige Fluß Tirana, südlicher verläuft außerdem der Erzen. Durch die Stadtmittel plätschert die Lana. Wer Wasser mag, sollte auch den künstlichen See im Großen Park der City besuchen. Klimatisch profiert Tirana vom angenehmen Mittelmeerklima, auch wenn es bereits weiter im Landesinneren liegt.

Die Anzahl der Sonnenstunden ist hoch, insbesondere im Sommer 11 h und mehr an einem Tag scheinen. Sonnenschutzmittel sind für Reisende aus Nord- und Mitteleuropa dringend zu empfehlen. Die meisten Niederschläge und Regentage findet man im Winterhalbjahr. Nach dem Ende der kommunistischen Diktatur Albaniens begann der Trend der Landflucht, so dass die Städte und insbesondere die Hauptstadt einen starken Bevölkerungszuwachs erfuhr. Dies brachte allerdings auch immense Probleme bei der Infrastruktur wie Bildungs- und Verkehrsprobleme. Traditionell wurde hier zwar die südgegische Variante des Albanischen gesprochen, durch die starke Zuwanderung sind aber mittlerweile fast alle Dialekte des Landes hier im Alltag zu hören.

Durch die politische Anbindung an West- und Mitteleuropa und die Förderung der wirtschaftlichen Beziehungen, aber auch des Tourismus, sprechen heute die Albaner durchaus einige Fremdsprachen. Auch durch starke Auswanderung und spätere wieder Einwanderung und TV-Programme aus dem Ausland sind Kenntnisse in verschiedenen Sprachen wie Englisch, Italienisch und Deutsch vorhanden. Als typische City für Städtereisen hat sich Tirana allerdings noch nicht etabliert, wobei sie durchaus einige Sehenswürdigkeiten besitzt.

Das Stadtbild ist von verschiedenen Epochen aber insbesondere von der kommunistischen Zeit und der osmanischen-orientalischen Kultur geprägt. Mittlerweile hat man die tristen sozialistischen Bauten mit Farbe etwas aufgeheitert. Im Mittelpunkt der Sehenswürdigkeiten in Tirana befindet sich der Skanderbeg-Platz mit Skanderbeg-Statue (benannt nach dem albanischen Nationalhelden), hier findet man den Kulturpalast (mit Nationaloper), das Historische Nationalmuseum und das Tirnana International Hotel. Hier findet man auch den Uhrturm und die imposante Et’hem-Bey-Moschee. Beeindruckend ist auch der TID Tower. In der Stadt befinden sich auch zahlreiche Regierungsgebäude (Regierungssitz, Kongreßpalast, Präsidialamt und Ministerrat) und Botschaften. Die Stadt ist relativ grün und bietet einige Parks zum Verweilen an. Sehenswert sind auch der Zoologisch- und der Botanische Garten. auch Shoppingmöglichkeiten gibt es einige auf den Boulevards der Stadt, ebenso gute Restaurants und sogar ein Nachtleben. Sportveranstaltungen finden u.a. im Qemal-Stafa-Stadion statt, wo auch die albanische Nationalmannschaft sowie die Vereine KF und KS Dinamo spielen. Im Südosten der Stadt kann man sich das Monument Mutter Albanien anschauen. Gerne besucht wird auch die Nationale Kunstgalerie und das Ärchäologische Nationalmuseum, wo man mehr über die Geschichte Albaniens zwischen Steinzeit und osmanischer Eroberung erfährt.

 

Umgebung von Tirana

Ca. 17 im Nordwesten befindet sich der Tirana International Airport Nënë Tereza, über den man die City auch per Flugzeug erreichen kann. Den Hausberg Dajti kann man mittlerweile auch über eine Gondelbahn erreichen und hat eine gute Aussicht auf die Stadt und das Umland. Es gibt auch einige Sehenswürdigkeiten aus der frühbyzantinischen Zeit wie etwa die Festung Petrela auf der Straße nach Elbasan. Die sehenswerte Burg war im 15. Jahrhundert auch ein Teil der Wehranlagen des Fürsten Skanderbeg.