Geographie von Mexiko

Mexiko “Estados Unidos Mexicanos” grenzt im Norden an die Vereinigten Staaten, im Osten an die Vereinigten Staaten, den Golf von Mexiko und das Karibische Meer, im Süden an Belize und Guatemala sowie im Westen an den Pazifik.
mexikanische flagge
Flagge von Mexiko
Das Land hat eine Fläche von 1.959.248 Quadratkilometern und ist damit nach Brasilien und Argentinien, das drittgrößte Land Lateinamerikas. Die Hauptstadt ist Mexico City.
Mexiko liegt hauptsächlich in Nordamerika, zu einem kleineren Teil in Mittelamerika. Es zählt allerdings nicht zu Südamerika, wie manchmal in einigen Medien immer wieder noch behauptet wird. Der größte Teil Mexikos besteht aus Hochland, dessen Randgebirge im Osten und Westen steil zu schmalen Küstenebenen hin abfallen. Die beiden Bergketten, Westliche Sierra Madre und Östliche Sierra Madre, treffen sich im Südosten in dem La Junta genannten Gebiet.
Dort bilden sie die südliche Sierra Madre, wo sich viele Vulkane erheben, darunter die höchsten Gipfel von Mexiko. Höchster Berg des Landes ist der 5.700 Meter hohe Pico de Orizaba , auch “Citlaltépetl”, Berg der Sterne genannt. Der zwischen Puebla und Mexiko-Stadt gelegnen Vulkan “Popocatépetl” ist lediglich 5.442 m hoch.
Die südliche Sierra Madre führt zum Isthmus von Tehuantepec, der zwischen der Bucht von Campeche und dem Golf von Tehuantepec liegt. Das hervorstechendste topographische Merkmal des Landes ist das innere Hochland, eine Fortsetzung der Ebenen im Südwesten der Vereinigten Staaten, das mehr als die Hälfte der Gesamtfläche Mexikos umfasst.
Das Hochland fällt von Westen nach Osten und vom Süden her ab. Im Süden liegt die Höhe zwischen 1.830 und 2.440 Meter und im Norden bei ungefähr 1.070 bis 1.220 Meter über dem Meerespiegel. Zwei große Täler bilden deutlich erkennbare Becken im Hochland: der “Bolsón de Mapimí” im Norden und das Tal von Mexiko oder Anáhuac im inneren Mexiko.
Im Allgemeinen liegen die Küstenebenen tief und sind flach und sandig. An der Pazifikküste sind sie aber an einigen Stellen von Gebirgsvorsprüngen durchbrochen. Die Baja California, eine lange, schmale Halbinsel, die sich vom äußersten Nordwesten des Landes aus 1.225 Kilometer weit nach Süden erstreckt, wird von Bergen durchzogen, die die Fortsetzung des Küstengebirges im Bundesstaat Kalifornien in den USA sind. Die Halbinsel Yucatán bildet die Südspitze des Landes.
In Mexiko gibt es nur wenige große Flüsse. Die meisten davon sind nicht schiffbar. Der längste Fluss ist der “Rio Bravo”, der entlang der Grenze zu den Vereinigten Staaten verläuft. Weitere wichtige Flüsse sind Balsas Pánuco, Grijalva und Usumacinta im Süden und Conchos im Norden.
Mexiko verfügt nur über wenige gute Häfen. Tampico, Veracruz Llave und Coatzacoalcos (Puerto México) sind die größten Häfen am Golf von Mexiko. Zu den Häfen am Pazifik gehören Acapulco de Juárez, Manzanillo, Mazatlán und Salina Cruz. Das größte See ist der “Lago de Chapala”, im Bundesstaat Jalisco, im Westen des Landes. Leider droht dieser See mehr und mehr auszutrocknen.
Drei der touristisch interessantesten Seen ist der “Lago de Pátzcuaro”, in Michoacan, “Laguna de Catemaco” in Veracruz und “Lagunas de Montebello”, Montebello-Seen in Chiapas. Vom “Lago de Catemaco” sagt man, daß hier die besten Hexen und Kräuterfrauen des Landes leben, die ein Mittelchen für alle Probleme hätten und der “Lago Patzcuaro”, gilt als besonders malerisch wegen der Fischerboote, deren Netze an Schmetterlingflügel erinnern. Seine Natur schützt Mexiko übrigens in seinen 68 Nationalparks.