Englands Geschichte

Die Geschichte von England geht weit zurück in die Vergangenheit und auf einer Seite kaum umfassend darzustellen. Überall im Land trifft man auf die unterschiedlichsten Zeugnisse der keltischen, römischen, englischen und britischen Vergangenheit.

Britannien wurde in geologischen und erdgeschichtlichen Mäßstäben erst vor kurzem eine Insel (um ca. 7000 v. Chr.). Es folgte die Epoche der Jungsteinzeit und Megalithkulturen, die auch die international bekannten Steinkreise und Henges errichteten (Stonehenge).

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Im Jahre 43 v. Chr. wurde Britannien dann Teil des Römischen Reiches, das damals bereits weite Teile des Kontinents umfasste. Aber die Herrschaft der Römer war im Vergleich zu anderen Regionen relativ kurz und bereits im 4. Jahrhundert wurde es chaotischer, denn die Pikten griffen immer öfter von Norden her an.

Man rief daher Sachsen als Söldner ins Land, aber auch andere germanische Stämme kamen nach England u.a. die Jüten und die Angeln. Aus dieser Zeit stammt der Begriff für die englischsprachige Welt Angelsachsen.

Oft musste sich England gegen Feinde von Außen zur Wehr setzten, so kam es ab dem Überfall im Jahr 793 auf das Kloster Lindisfarne zu Kriegen gegen die Wikinger. Die Dänen wanderten ein und setzten sich vierlerorts fest. Sie zwangen die benachbarten Angelsachsen zu Tributzahlungen.

Erst ab Alfred dem Großen konnte England wieder geeint werden und 886 wurde London erobert. Auch die Dänen wurden mehr und mehr zu Bauern und friedlicher.

1066 eroberten die Normannen unter Wilhelm, dem Eroberer England. Schritt für Schritt dehnte sich England aus. Zuerst wurde Wales einverleibt (1536), dann Schottland (1707) und schließlich Irland (1800).

Nachdem Großbritannien geeint war, wurde das Kolonialreich aufgebaut und schließlich nahezu weltumspannend. Irland forderte aber seine Unabhängikeit von der britischen Krone und wurde schließlich nach blutigen Kämpfen 1922 selbständig (bis auf Nordirland, welches beim UK verblieb).

Nach zwei Weltkriegen war ein neues Zeitalter angebrochen und die Kolonien wurden Schritt für Schritt größtenteils in die Unabhängigkeit entlassen.

Großbritannien trat 1973 der Europäischen Gemeinschaft (EG) bei. Mit vielen ehemaligen Kolonien pflegt man bis heute gute und intensive Beziehungen im Commonwealth of Nations und einige erkennen die Queen auch noch als ihr Staatsoberhaupt an.

1982 kam es zum Krieg mit Argentinien über die Falklandinseln, den Großbritannien gewann. 1997 wurde die ehemalige Kronkolonie Hongkong an die VR China zurückgegeben. Außenpolitisch ist das Land eng mit den USA aber auch den anderen EU-Staaten verbunden, nicht nur über die EU und die NATO. Trotzdem geht Großbritannien oft eigene Wege, wie z.B. die Beibehaltung des Pfund als Währung zeigt.

 

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